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Bei den Barben haben wir wahnsinnig viele gute alte Bekannte aus der Aquaristik. Von eher zurückhaltend bis sehr wuselig, von robust und ruppig bis nützlich, bunt oder einfarbig, Vegetarier oder Jäger - die Barben im Aquarium sind ein sehr variables und vielfältiges Völkchen.

Die gestreifte Sumatrabarbe mit ihren unterschiedlichen, schön gefärbten und gemusterten Farbschlägen ist einer der Klassiker im Aquarium. Unter den Barben gibt es aber neben den bunten Schwarmfischen auch noch hoch effektive Algenfresser, darunter die Schwanzfleck Algenfresser oder die echte Siamesische Rüsselbarbe. Ebenfalls zu den Barben gehört der kuriose Kangal Knabberfisch, der abgestorbene Hautschuppen beim Menschen abknabbert und sogar in der medizinischen Hautpflege Einsatz findet. Hier im Shop findest du neben alten Bekannten, Algenfressern und Kuriositäten aber auch seltene Barbenarten wie die Brassenbarbe oder die Afrikanische Rotschwanzbarbe.

Unser Fazit: Mit Barben wird es in deinem Aquarium nicht langweilig, hier ist immer was los! Die lustigen, robusten, oft schön bunten und toll gemusterten Barben sind schön anzuschauen, und es gibt durchaus sehr nützliche Zierfische in dieser großen Fischfamilie, die sich als Algenfresser gerne um Algen aller Art kümmern.

Barben - Herkunft, Verhalten und Wissenswertes

Barben sind sehr gesellige Süßwasserfische, die zu den Karpfenartigen gehören. Sie sind die größeren Geschwister der Bärblinge. Barben findet man nahezu auf der ganzen Welt, die Barben, die wir in der Aquaristik häufig antreffen, stammen jedoch meistens aus Südostasien oder Afrika.

Barben sind Fische mit einem lebhaften Sozialleben. Barben sollten daher nicht alleine gehalten werden, sondern immer in einem Schwarm ab 7-10 Artgenossen. Ist der Schwarm zu klein, sind die ruppigen Barben oft sehr garstig zu ihren Beifischen. Bei ausreichender Schwarmgröße konzentrieren sich die Barben dagegen mit ihrem Sozialverhalten mehr auf ihre Artgenossen. Im Aquarium bildet sich nach einiger Zeit unter den Barben eine Hackordnung heraus.

Die sehr lebhaften, neugierigen Barben sollten nicht mit langflossigen Fischen, mit Nanofischen oder mit Fischen mit langen Fadenflossen gehalten werden. Auch schüchterne, zurückhaltende Aquarienfische ziehen gegenüber den wuseligen, verspielten Barben oft den kürzeren.

Barben im Aquarium halten

Ein Schwarm Barben braucht grundsätzlich ein Aquarium ausreichender Größe, damit die tollen, lebhaften Zierfische ihre Bewegungsfreude und ihr Sozialleben ungehindert ausleben können.

Die Barben, die im Freiwasser leben, sind meist von der Körperform her seitlich zusammengedrückt und hochrückig. Viele Arten haben auffallend große, gut sichtbare Schuppen. Saugbarben, Knabberfische und Rüsselbarben haben zwar auch große Schuppen, ihre Körperform ist dagegen an die bodennahe Lebensweise angepasst, die diese Algenfresser haben: Sie sind eher lang gestreckt, mit einer flache Bauchseite.


Bei den Sumatrabarben lassen sich die unterschiedlichen bunten Farbvarianten ohne Probleme im Schwarm vergesellschaften; dasselbe gilt für die unterschiedlichen Farbschläge der Bitterlingsbarbe und anderen Barben. So kann man im Aquarium einen bunten und dennoch artgerechten Schwarm pflegen.

Ein Aquarium, in dem du Barben halten möchtest, muss groß genug sein und den Schwarmfischen ausreichend Schwimmraum bieten. Du kannst das Barbenaquarium selbstverständlich auch bepflanzen. Dazu solltest du jedoch eher robuste Aquarienpflanzen aussuchen, weil manche Barben möglicherweise feine Wasserpflanzen mit weichem Laub anfressen können, vor allem, wenn ihr Futter keinen ausreichend großen pflanzlichen Anteil hat.

Barben im Aquarium richtig vergesellschaften

Viele Barben, vor allem die frei in der Wassersäule schwimmenden Arten, sind Allesfresser. In der Natur futtern sie durchaus auch Würmer, Insektenlarven und kleine Krebstiere, daher sollte man Barben nicht mit Garnelen vergesellschaften. Die robusten, schnell schwimmenden, wendigen Arten, die nicht in Bodennähe leben, passen allerdings recht gut zu Krebsen und Zwergkrebsen. In den Artikelbeschreibungen hier im Onlineshop findest du Hinweise zur Vergesellschaftung, bitte beachten!

Barben im Aquarium richtig füttern

Die Allesfresser unter den Barben lieben neben Flocken und Granulaten für Zierfische im Aquarium auch Lebendfutter und Frostfutter. Die reinen Pflanzenfresser ernähren sich überwiegend von Algenaufwuchs, können aber mit einem Futter für Pflanzenfresser gut ernährt werden. Mit etwas überbrühtem Salat, Spinat oder mit weichem Gemüse machst du deinen Barben immer eine Freude.

Barben im Aquarium nachziehen

Über die Nachzucht von Barben kann man pauschal nicht viel sagen, es hängt stark von der Art ab, ob sie einfach oder schwierig zu züchten sind. Alle Barben legen als Freilaicher ihre Eier nach der Paarung einfach irgendwo im Wasser ab, von wo sie zu Boden sinken. Brutpflege findet bei den Barben nicht statt. Alle adulten Barben sind gierige Laichräuber, daher sollten Elterntiere sehr zügig wieder aus dem Ablaichbecken genommen werden. Der Laich ist am sichersten vor den Eltern, wenn auf dem Aquarienboden ein Laichrost oder wenigstens eine Schicht aus möglichst groben Kieselsteinen liegt. Auch Glasmurmeln eignen sich gut. Die Fischeier der Barben fallen in die Lücken und sind so dem Zugriff der Altfische wenigstens etwas entzogen. Wenn die geschlüpften Fischlarven ihren Dottersack aufgezehrt haben und frei schwimmen, kann man sie mit feinem Lebendfutter wie Mikrowürmchen und Artemia gut aufziehen, junge Barben wachsen schnell.

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