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Die Aalartigen sind eine coole Fischgruppe und in der Aquaristik nicht so stark vertreten - sind ihre Vertreter doch meist ziemlich speziell in der Haltung. Grundsätzlich sind diese Zierfische im Aquarium eher im unteren Drittel zugange, es handelt sich bei den Aalen und Aalartigen um Bodenfische.

Absolute Liebhaberfische sind die Messerfische, Messeraale und Muränen, nicht weniger besonders sind die Stachelaale und natürlich der Zitteraal. Hier im Onlineshop von Zierfische.de kaufst du prinzipiell aquarienkompatible Aalfische, die jedoch immer in einem entsprechend großen Becken gehalten werden müssen und besondere Futtervorlieben haben.

Hierfür schau bitte genau in die Artikelbeschreibung, dort steht alles wichtige zu den jeweiligen doch recht speziellen Ansprüchen dieser faszinierenden "etwas anderen" Aquarienfische.

Grundsätzlich sind die aalartigen Zierfische im Aquarium eher räuberisch und sollten nur mit hochwertigem Lebendfutter und eventuell mit Frostfutter gefüttert werden. Der Umstieg von Lebendfutter auf Frostfutter gelingt am besten schrittweise - wenn die Fische nach dem Lebendfutter schnappen und im Jagdmodus sind, gib einfach etwas Frostfutter hinzu. So gewöhnen sie sich nach und nach an den Geschmack und nehmen irgendwann auch reines Frostfutter an.

Trotzdem solltest du deinen Aalen und anderen aalartigen Aquarienfischen zumindest immer mal wieder Lebendfutter geben, damit sie ihren Jagdtrieb ausleben können. Sie sind halt doch Raubfische!

Stachelaale

Die geselligen Stachelaale leben eher im unteren Aquariendrittel. Sie kommen aus unterschiedlichen Gewässern, zum Beispiel dem Tanganjikasee, Malawisee und anderen ostafrikanischen Seen, sie leben auch in Flüssen und Seen von Afrika bis Südostasien. Bitte nur in der Gruppe halten!

Stachelaale lieben dichte Pflanzengruppen und verstecken sich auch gerne zwischen Steinen. Sie sind sozial, interagieren miteinander, Stachelaale sind nachtaktiv und räuberisch. Zum Speiseplan der Stachelaale in der Natur gehören kleinere Fische, Würmer, Insektenlarven und kleine Krebstiere. Im Aquarium fressen die nachtaktiven Aale gerne Lebendfutter, sie lassen sich aber auch an Frostfutter gewöhnen. Gefüttert wird am besten abends oder ganz früh morgens.

Die Arten mit rundem Körper buddeln sich gerne ein und brauchen daher im Aquarium ein entsprechend feines Substrat. Seitlich abgeflachte Stachelaale verstecken sich dagegen lieber in dichten Pflanzen, die gerne bis zur Wasseroberfläche wachsen dürfen.

Je nach ihrer Herkunft brauchen Stachelaale hartes, mittelhartes oder weiches Wasser, eine Huminstoffzugabe schadet in keinem Fall.

Ein Aquarium, in dem du Stachelaale hältst, musst du dicht abdecken, weil die schlanken Aale durch kleinste Lücken schlüpfen können. Auch in der Natur gehen sie gerne auf Wanderschaft.

Vermehrung von Stachelaalen im Aquarium

Einige Stachelaal Arten konnten im Aquarien Hobby bereits nachgezogen werden, aber nicht alle. In einem Aufzuchtbecken funktioniert die Nachzucht zuverlässiger als im Gesellschaftsaquarium.

Stachelaale im Aquarium vergesellschaften

Stachelaale sind etwas spezieller und sollten nur mit größeren Fischen im Aquarium gehalten werden, die sie nicht erbeuten können. Nicht räuberisch veranlagte Cichliden oder größere, lebhafte Salmler und andere größere friedliche Fische, die sich eher an der Wasseroberfläche bis zur Aquarienmitte aufhalten und die von den Wasserwerten her zu den Stachelaalen passen, sind eine gute Wahl für die Vergesellschaftung. Mit Welsen kann es zum Streit um die besten Verstecke kommen, hier muss die Grundfläche des Aquariums auf jeden Fall ausreichend groß und gut strukturiert sein. Garnelen und kleinere Krebse werden von den Stachelaalen früher oder später gefressen, große Flusskrebse und Wasserkrabben können die Aale mit ihren Scheren schwer verletzen.

Messerfische und Messeraale

Anders als die Stachelaale sind Messerfische untereinander nicht sonderlich verträglich und können sehr gut als Einzeltier gehalten werden. Sie werden mit zunehmendem Alter immer territorialer - während Messerfische als Jungfische noch in der Gruppe unterwegs sind, mögen die adulten Fische die Gesellschaft von Artgenossen im Aquarium gar nicht. Nur in einem sehr großen Becken mit einer entsprechend guten Einrichtung können mehrere Messerfische gehalten werden. Neuwelt-Messerfische (zu denen auch der Messeraal gehört) haben ein elektrisches Organ, mit dessen Hilfe sie sich in ihrer Umwelt orientieren. Messerfische sind nachtaktiv beziehungsweise dämmerungsaktiv. Über eine erfolgreiche Nachzucht in der Aquaristik ist bisher noch nichts bekannt, Messerfische und Messeraale gelten als sehr schwierig im Aquarium zu züchten.

An Pflanzen gehen die schönen Messerfische und Messeraale nicht, einer kreativen Begrünung deines Aquariums steht also nichts im Weg.

Vergesellschaftung und Ernährung von Messerfischen im Aquarium

Die meisten Messerfische und Messeraale fressen Insekten und Insektenlarven, es kann aber schon vorkommen, dass sie auch mal einen kleinen Fisch schnappen oder sich an Garnelen vergreifen. Vor allem die größeren Arten solltest du daher nur mit anderen großen, aber friedlichen Fischen im Aquarium halten.

Im Aquarium fressen Messerfische grundsätzlich gerne Lebendfutter, aber Frostfutter nehmen sie ebenfalls gerne an. Am besten fütterst du deinen Messerfisch abends oder ganz früh morgens.

Muränen und Zitteraale

Als absolute Exoten und Liebhaberfische haben wir Muränen und Zitteraale hier im Shop von Zierfische.de. Weder Süßwassermuränen, Muränen fürs Brackwasser noch Zitteraale sind ein Fall fürs normale Gesellschaftsaquarium. Bitte lies dich gut über die Haltung dieser seltenen Zierfische ein und nimm dir ausreichend Zeit, alles für sie so vorzubereiten, dass sie sich in deinem Aquarium wohl fühlen.

Achtung Räuber: Muränen und Zitteraale erbeuten auch andere Aquarienfische, nicht nur Krebstiere. Sie sind definitiv ein Fall für ein Artbecken, das genau nach ihren Bedürfnissen eingerichtet werden sollte! Über eine erfolgreiche Nachzucht von Muränen oder Zitteraalen im Aquarium gibt es nur ganz wenig zu lesen.

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