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Unter den südamerikanischen Cichliden, wie die Buntbarsche auch genannt werden, bezeichnet man die kleineren Arten, die nur eine Körperlänge von maximal 10 cm erreichen, als Zwergbuntbarsche oder Zwergcichliden.

Bei den südamerikanischen Buntbarschen und Zwergbuntbarschen haben wir beliebte Arten wie die verschiedenen Skalare, die verschiedenen Zuchtformen des Oskars oder Apistogramma-Arten und ebenso auch Raritäten, die man nicht jeden Tag findet, wie den Augenfleck Kammbuntbarsch oder diverse Hechtbuntbarsche.

Die Cichliden aus Südamerika sind teils atemberaubend schön gezeichnet und zeigen ein interessant zu beobachtendes Sozialverhalten. Hier bei uns im Online Shop kaufst du Südamerikanische Buntbarsche und Zwergbuntbarsche für kleine bis sehr große Aquarien.

Cichliden aus Südamerika in ihren natürlichen Habitaten

Vor allem die größeren Arten unter den südamerikanischen Cichliden werden in ihrer Heimat häufig als Speisefische genutzt. So kann es passieren, dass man einen Oscar oder einen Cichla Kammbuntbarsch auf dem Markt trifft, wo er zum Essen angeboten wird.

Manche Buntbarsche aus Südamerika finden sich als Jungfische zu einem losen Schwarm zusammen. mit der Zeit werden die Tiere jedoch territorialer, und der Schwarm zerfällg in harmonierende Pärchen - zum Beispiel ist dies beim Skalar so. Andere Buntbarsche aus Südamerika zeigen sich jedoch ziemlich von Anfang an als territoriale Einzelgänger. Die Cichliden aus Südamerika, die wir häufig in der Aquaristik sehen, stammen überwiegend aus Biotopen mit weichem, leicht saurem Wasser. Viele Arten findet man im Habitat in Schwarzwasser, andere dagegen leben in Klarwasser.

Südamerikanische Zwergbuntbarsche (Apistogramma) im Aquarium

Die südamerikanischen Zwergbuntbarsche der Gattung Apistogramma sind meist toll gefärbt und zeigen wunderhübsche bunte Muster. Teilweise haben wir hier auch unterschiedliche Zuchtformen mit tollen Farben.

Im Aquarium hältst du die Zwergbuntbarsche am besten paarweise oder im Harem - hierbei kommen zwei oder drei Weibchen auf ein Männchen. Wenn die Größe deines Aquariums mehr als ein Revier erlaubt, kannst du auch mehrere Gruppen von Zwergbuntbarschen derselben Art im Aquarium halten. Dann muss das Aquarium auf jeden Fall so gut strukturiert sein, dass sich rivalisierende Männchen aus den Augen gehen können.

Das Aquarium können sich die Zwergcichliden aus Südamerika mit kleineren Schwarmfischen wie Salmlern und auch mit kleineren Welsen teilen - vorausgesetzt, die Beifische haben in etwa dieselben Ansprüche an die Wasserqualität und die Aquarieneinrichtung. Mit Schnecken, größeren Garnelen oder Zwergkrebsen kann eine Vergesellschaftung funktionieren. Größere Krebse und Krabben können den Zwergbuntbarschen aus Südamerika gefährlich werden.

Das Wasser in einem Aquarium für südamerikanische Zwergcichliden sollte relativ sauerstoffreich, sauber und reich an Huminstoffen sein. Braunes Herbstlaub am Boden sorgt nicht nur für natürliches Flair bei der Aquariendekoration, sondern auch für schöne Versteckmöglichkeiten, und es trägt ganz nebenbei auch zu einer guten Wasserqualität bei, weil es ebenfalls Huminstoffe und Gerbstoffe enthält, die den Zwergcichliden aus Südamerika im Aquarium gut tun.

Die südamerikanischen Zwergbuntbarsche sind überwiegend Höhlenbrüter, buddeln aber nicht selber. Gibt ihnen eine Tonhöhle oder eine Kokoshöhle als Bruthöhle, dann kannst du ihre Balzaktivitäten beobachten und ihr sehr interessantes Brutpflegeverhalten studieren.

Südamerikanische Zwergbuntbarsche füttern

Südamerikanische Zwergbuntbarsche sind carnivor, gutes Frostfutter, hochwertiges Lebendfutter oder ein passendes Trockenfutter für carnivore Cichliden werden daher gerne gefressen. Mit größeren Garnelen ab 4-6 cm und mit Aquarienschnecken kann die Vergesellschaftung der Zwergcichliden aus Südamerika funktionieren, mit Krebsen ist sie eher ein bisschen schwierig.

Südamerikanische und mittelamerikanische Cichliden im Aquarium

Manche der größeren Buntbarsch-Arten aus Mittelamerika und Südamerika sind nicht ganz so bunt wie die Zwergbuntbarsche, aber häufig haben sie tolle Musterungen. Auch bei ihnen gibt es - vor allem bei den Pfauenaugenbuntbarschen und bei den Skalaren - wirklich spektakuläre Zuchtformen, von denen du einige hier bei uns im Shop von Zierfische.de kaufen kannst. Mittelamerikanische und südamerikanische Buntbarsche werden teils - vor allem im Alter - ganz schön "barsch" und können sich als ziemlich territorial zeigen. Andere Cichliden dagegen leben in lockeren Schwärmen und kommen mit ihren Artgenossen ganz gut aus - hier solltest du also unbedingt unsere Beschreibungen zu Herzen nehmen.

Mit Garnelen solltest du mittelamerikanische und südamerikanische Buntbarsche nicht vergesellschaften, sie gehören zu ihrem Beutespektrum und werden gefressen. Eine Vergesellschaftung mit Krebsen oder Krabben kann bei den Cichliden aus Südamerika und Mittelamerika zwar gut gehen, es ist aber möglich, dass langflossige Arten wie Skalare zum Beispiel angezwickt werden.

Eine Vergesellschaftung von südamerikanischen und mittelamerikanischen Cichliden mit Fischen, die ähnliche Ansprüchen an das Wasser und die Aquarieneinrichtung haben, funktioniert dagegen in der Regel gut. Vor allem größere Salmler oder südamerikanische Welse können passende Aquariengenossen sein.

In einem Aquarium für südamerikanische oder mittelamerikanische Buntbarsche sollte nicht nur ausreichend Schwimmraum gegeben sein, die Zierfische brauchen zusätzlich auch eine gute Bepflanzung, in der sie sich verstecken können. Auch Versteckplätze aus Ton oder Wurzeln und Steinaufbauten bieten ihnen Schutz.

Mit einigen Ausnahmen (zum Beispiel dem Pfauenaugenbuntbarsch) gehen auch die größeren Buntbarscharten aus Südamerika und Mittelamerika nicht an die Pflanzen.

Weil verschiedene Cichlidenarten gerne im Substrat wühlen, solltest du in einem Aquarium für eine solche Art für die Aquarienbepflanzung eher auf Aufsitzerpflanzen wie Anubias oder Farne zurückgreifen.

Achtung: Wenn du eine grabende Art halten möchtest, musst du auf jeden Fall darauf achten, dass die Fische deine Aquariendekoration aus Holz oder Steinen nicht untegraben können, damit die Deko nicht umkippt und dir die Aquarienscheibe killt. Am besten stellst du die Deko in diesen Fällen direkt auf die Bodenscheibe deines Aquariums (eventuell mit einem Stück Styropor drunter, um Punktbelastungen der Scheibe zu vermeiden) und füllst erst dann den Bodengrund ein.

Unter den Buntbarschen aus Südamerika haben wir die Gruppe der Erdfresser, Geophagus und Microgeophagus, die gerne buddeln und sehr ausdauernd Sand durchkauen, um so auch kleinste Futterpartikel und Larven aus dem Boden aufzunehmen. Diese Eigenheit bei der Fütterung solltest du auf jeden Fall bei der Aquarieneinrichtung für diese Zierfische beachten.

Die Fütterung von mittelamerikanischen und südamerikanischen Buntbarschen im Aquarium

Einige der schönen Buntbarsche aus Mittel- und Südamerika gehören zu den Allesfressern. Sie futtern in der Natur neben Kleinkrebsen und Insektenlarven auch Aufwuchs oder Detritus. Andere Cichliden aus Südamerika und Mittelamerika dagegen sind reine Fleischfresser. Alle haben gemeinsam, dass sie sehr gerne Lebendfutter in passender Größe fressen und ausdauernde Jäger sind.

Cichliden aus Südamerika und Mittelamerika nachziehen

Die Nachzucht der meisten mittelamerikanischen und südamerikanischen Buntbarsche ist im Aquarium möglich. Du solltest dich hier aber unbedingt über die unterschiedlichen Arten der Brutpflege und des Ablaichens informieren und je nachdem, ob du Offenlaicher oder Höhlenlaicher hast, entsprechende Laichplätze anbieten. Südamerikanische und mittelamerikanische Cichliden betreiben in der Regel sehr intensive Brutpflege - oft beide Partner zusammen, manchmal nur das Weibchen. Die Männchen verteidigen ihre Reviergrenzen vor Fressfeinden und Konkurrenten. Gerade bei großen Cichliden kann das recht ruppig werden. Viele süd- und mittelamerikanischen Cichliden führen ihre Jungtiere nach dem Schlupf noch eine Weile im Schwarm, bis die Zwerge groß genug für ein eigenständiges Leben sind.

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