Schmucksalmler - Hyphessobrycon epicharis
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Hyphessobrycon epicharis ist ein selten im Handel erhältlicher Salmler aus Südamerika — mit seinem olivgrün-goldenen, leicht transparenten Körper, dem markanten großen schwarzen Schulterfleck, den grünlich-golden schimmernden Flossen mit dunklen Spitzen und der rotgoldenen Iris ist er ein eleganter, zurückhaltender Hingucker im naturnahen Gesellschaftsbecken. Als friedlicher Schwarmfisch für bepflanzte Weichwaseraquarien ab 100 Litern eignet er sich gut für erfahrene Salmlerliebhaber, die etwas Besonderes suchen.
Hyphessobrycon epicharis gehört zur artenreichen und in der Aquaristik sehr beliebten Gattung Hyphessobrycon aus der Familie der echten Salmler (Characidae) — einer Gattung, die für ihre Vielfalt an Körperformen, Zeichnungsmustern und Färbungen bekannt ist und aus dem gesamten tropischen Südamerika stammt. Im Gegensatz zu den farbenprächtigeren, bekannteren Artgenossen wie Blut- oder Funkensalmler ist Hyphessobrycon epicharis eine eher seltene und wenig verbreitete Art im Zierfischhandel — umso mehr freuen sich Kenner und Sammler, wenn sie auf diesen ungewöhnlichen Salmler treffen. Auf dem Produktfoto ist die charakteristische Erscheinung zu sehen: ein olivgrün-goldener, leicht transparenter Körper mit zartem metallischem Schimmer, ein großer, markanter schwarzer Schulterfleck, der sofort ins Auge fällt, grünlich-golden schimmernde Flossen mit dunklen Abschlüssen an Rücken- und Afterflosse sowie eine rotgoldene Iris — insgesamt ein dezentes, naturalistisches Farbbild, das bei gedämpfter Beleuchtung und dunklem Bodengrund besonders gut zur Geltung kommt.
Im Aquarium benötigt Hyphessobrycon epicharis, wie die meisten Vertreter der Gattung, ein gut bepflanztes Weichwaseraquarium mit dunklem Bodengrund, gedämpftem Licht und ausreichend freiem Schwimmraum in der Mitte. Schwarzwasser-Aufmachung mit Treibholz, Seemandelbaum- oder Eichenlaub sowie Torffilterung ist ideal — das leicht gebräunte, gerbstoffreiche Wasser bringt die Farben der Tiere zur vollen Entfaltung und entspricht ihrem natürlichen Lebensraum. Die Wasserwerte sollten bei weich bis mittelhart, pH 5,5–7,5 und Temperaturen zwischen 23–28 °C liegen. Das Becken ab 100 Litern bietet der empfohlenen Gruppe ausreichend Schwimmraum und sorgt für stabilere Wasserwerte.
Als Allesfresser ist Hyphessobrycon epicharis in der Fütterung unkompliziert: Feines hochwertiges Flocken- und Granulatfutter bildet die tägliche Basis, ergänzt durch kleines Frost- und Lebendfutter wie Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien und feine Mückenlarven. Die Futterpartikel sollten an die Maulgröße angepasst sein. Mit lebend- und frostfutterbetonter Ernährung entwickeln die Tiere eine deutlich intensivere Färbung als bei reiner Trockenfutterkost. Zwei kleine Mahlzeiten täglich in Mengen, die innerhalb weniger Minuten aufgenommen werden, sind optimal.
Als geselliger Schwarmfisch sollte Hyphessobrycon epicharis in einer Gruppe von mindestens 8–10 Tieren gehalten werden — erst in der Gruppe entfaltet er sein natürliches Schwarmverhalten und zeigt die volle Farbpracht. Zur Vergesellschaftung eignen sich andere friedliche, kleinere Salmler, Zwergbuntbarsche wie Apistogramma-Arten, Panzerwelse und andere Weichwaserarten gut — keine zu großen, hektischen oder aggressiven Fische. Zwerggarnelen können bedingt gehalten werden, Jungtiere werden gelegentlich gefressen. Die Zucht ist im Aquarium als Freilaicher grundsätzlich möglich — ein separates Zuchtbecken mit sehr weichem, leicht saurem Wasser, feinfiedrigen Pflanzen und gedämpftem Licht ist empfehlenswert, da die Elterntiere den Laich nach der Ablage nicht schützen.
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart |
| Ernährungsweise: | omnivor - Allesfresser |
| Besonderheit: | Farbenfroh |
| Verhalten: | Aktiv |
| mit Fischen?: | Ja, mit friedlichen Fischen |
| Aquariengröße: | 100 l (ca. 80cm) |
| mit Zwergkrebsen?: | bedingt* (siehe Beschreibung) |
| Zucht: | mittel |
| Optische Wirkung: | Schwarmverhalten |
| Bepflanzung möglich?: | Ja |
| Herkunft: | Südamerika |
| mit Schnecken/Muscheln?: | Ja |
| mit Garnelen?: | mit Zwerggarnelen, Nachwuchs wird gefressen |
| Endgröße: | 4-8 cm |
| Schwierigkeitsgrad: | 1 - Einfach |
| Fischgruppe: | Salmler |
| mit Großkrebsen?: | Nein |
| Beckenregion: | Mitte |
| Temperatur: | 24-28 °C |
Steckbrief
| Wissenschaftlicher Name: | Hyphessobrycon epicharis |
| Deutscher Name: | Schwarzflecken-Salmler (Hyphessobrycon epicharis) |
| Schwierigkeitsgrad: | 2 – Normal |
| Herkunft/Verbreitung: | Südamerika – tropische Weich- und Schwarzwassergewässer |
| Färbung: | Olivgrün-goldener, leicht transparenter Körper · markanter großer schwarzer Schulterfleck · grünlich-golden schimmernde Flossen mit dunklen Abschlüssen · rotgoldene Iris |
| Endgröße: | ca. 4–8 cm (Weibchen etwas größer und fülliger) |
| Alterserwartung: | 3–5 Jahre |
| Wasserparameter: | GH 2°–12° dGH, KH 1°–8° dKH, pH 5,5–7,5, Temperatur 24°–28° C |
| Beckengröße: | ab 100 l (ca. 80 cm Kantenlänge) |
| Futter: | Omnivor – feines Flocken- & Granulatfutter, Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien, feine Mückenlarven |
| Zucht: | Möglich – Freilaicher ohne Brutpflege; separates Zuchtbecken empfohlen |
| Verhalten: | Friedlich, gesellig; ausgeprägtes Schwarmverhalten |
| Gruppengröße: | Mindestens 8–10 Tiere empfohlen |
| Vergesellschaftung: | Andere kleine friedliche Salmler, Apistogramma-Arten, Panzerwelse – keine großen oder aggressiven Arten |
| Beckenregion: | Mitte |
| Tipp: | Dunkler Bodengrund & Schwarzwasser-Aufmachung mit Torffilterung intensiviert Färbung deutlich |
- Artikel-Nr.: 40307

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