Roter albino Tiger Oskar - Astronotus ocellatus
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Der Rote Tiger Albino Oscar ist eine interessante Zuchtvariante, die in deinem Aquarium garantiert für Aufregung sorgt! Die hübschen Raubfische solltest du vorzugsweise in der Gruppe pflegen. Strukturiere das Aquarium mit Wurzeln und Steinen gut und sorg für genügend Verstecke und Rückzugsmöglichkeiten. Deine Pflanzen könnten aber in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Nachzucht von Oscars kann klappen, dazu eignet sich aber ein Aufzuchtaquarium am besten. Vergesellschafte ihn am besten nur mit andern Cichliden, weil er sehr räuberisch lebt, solltest du ihn nicht mit anderen kleineren Fischen oder gar Wirbellosen vergesellschaften, da er diese voraussichtlich zum Fressen gern hat. Du kannst ihn mit größerem Lebendfutter wie Würmern odrr Insektenlarven prima ernähren.
Astronotus ocellatus, im deutschen Sprachraum als Pfauenaugenbuntbarsch oder Oscar bekannt, stammt ursprünglich aus den weiten Flusssystemen des Amazonasbeckens in Brasilien, Peru, Kolumbien und Venezuela. In der Natur besiedelt er ruhige Seitenarme, überflutete Wälder und strukturreiche Uferzonen mit moderater Strömung und warmem, leicht getrübtem Wasser. Die hier angebotene Rote Albino Tiger Zuchtform ist eine sorgfältig selektierte Farbvariante: Der Körper zeigt eine cremeweiße bis hellgelbliche Albino-Grundfärbung, die von einer lebhaften orange-roten Tigerzeichnung und Marmorierung durchzogen wird — je nach Stimmung, Licht und Gesundheit des Tieres variiert die Farbintensität beeindruckend. Charakteristisch für die Art ist der markante Pfauenaugenfleck (Ocellus) an der Schwanzwurzel, der als optische Täuschung gegenüber Räubern dient. Ausgewachsene Tiere erreichen im Aquarium Längen von 30–35 cm und ein Gewicht von bis zu 1,5 kg — das macht den Oscar zu einem der imposantesten Großcichliden überhaupt.
Für eine artgerechte Haltung ist ein Aquarium ab 1.000 Litern unbedingt erforderlich — für ein Paar empfehlen sich mindestens 600–900 Liter, für eine kleine Gruppe deutlich mehr. Das Becken wird mit feinem Sand oder gerundetem Kies als Bodengrund eingerichtet; große, stabile Wurzeln und schwere Steine schaffen Struktur und Reviermarkierungen. Pflanzen können in Mitleidenschaft gezogen werden, da Oscars notorische Umdekoreure sind — robuste Aufsitzerpflanzen wie Anubias oder Javafarn, fest an Holz oder Steinen gebunden, sind die beste Wahl. Ein leistungsstarker Außenfilter ist Pflicht, da Großcichliden erhebliche Mengen organischer Substanz produzieren. Wöchentliche Wasserwechsel von 30–50 % sind unverzichtbar. Die Wasserwerte sollten stabil bei pH 6,5–7,5, GH 5–15° dGH und 22–28 °C gehalten werden. Kupferhaltige Medikamente sind wie bei allen Cichliden zu meiden.
Oscars sind Allesfresser mit deutlich karnivoter Präferenz. Ihr Hauptfutter besteht aus hochwertigen Großfisch-Pellets oder Buntbarschsticks, ergänzt durch Lebendfutter wie Regenwürmer, Insektenlarven, Grillen und Flussgarnelen sowie Frostfutter. Rohes Säugetierfleisch wie Rinderherz sollte aufgrund der Fettlebertendenz gemieden werden. Gefriergetrocknete Futterfische sind eine gute Alternative zu lebenden Futterfischen, bei denen stets das Risiko der Krankheitseinschleppung besteht. Gefüttert wird ein- bis zweimal täglich in angemessenen Portionen; Oscars neigen zur Überfressen und sollten nicht ad libitum gefüttert werden. Pflanzliche Kost wie Gemüse oder Spirulina-haltige Pellets ergänzt die Ernährung sinnvoll.
Der Rote Albino Tiger Oscar ist bekannt für seine außergewöhnliche Intelligenz und Menschenbezogenheit — er erkennt seinen Pfleger, verfolgt Bewegungen vor dem Aquarium aufmerksam und begrüßt bekannte Personen aktiv. Viele Oscars lassen sich sogar am Kopf kraulen oder fressen gezielt aus der Hand. Gegenüber kleinen Fischen ist er strikt räuberisch — eine Vergesellschaftung ist nur mit anderen gleich großen oder größeren Cichliden, robusten Großwelsen oder Großdoras möglich. Zur Laichzeit bilden Paare feste, monogame Bindungen und verteidigen ihr Revier vehement. Als Offenbrüter und Substratlaicher reinigen sie flache Steine oder Wurzeln als Laichplatz und legen bis zu 1.000 Eier ab, die beide Eltern aktiv bewachen und betreuen. Die Nachzucht gelingt am zuverlässigsten in einem separaten Aufzuchtaquarium.
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart |
| Endgröße: | > 12cm |
| mit Großkrebsen?: | bedingt* (siehe Beschreibung) |
| Besonderheit: | interessante Brutpflege |
| Aquariengröße: | über 1000l |
| mit Schnecken/Muscheln?: | Nein |
| Fischgruppe: | Buntbarsche |
| Optische Wirkung: | Bildet Reviere (beim Laichen) |
| Bepflanzung möglich?: | bedingt* (siehe Beschreibung) |
| Zucht: | mittel |
| Herkunft: | Südamerika |
| Schwierigkeitsgrad: | 2 - Normal |
| Ernährungsweise: | omnivor - Allesfresser |
| Verhalten: | Normal |
| mit Fischen?: | bedingt* (siehe Beschreibung) |
| mit Zwergkrebsen?: | Nein |
| mit Garnelen?: | Vergesellschaftung nicht möglich |
| Beckenregion: | Mitte |
| Temperatur: | 22-28 °C |
- Artikel-Nr.: 25305




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